Erklärung der Eingabefelder
- Rechnungsbetrag: Offener Hauptbetrag der Rechnung.
- Fälligkeitsdatum: Datum, ab dem der Betrag fällig war.
- Zahlungs- oder Stichtag: Datum, bis zu dem der Verzug berechnet wird.
- Schuldnertyp: Verbraucher oder Unternehmer.
- Basiszinssatz: Aktueller Wert als Grundlage für Verzugszinsen.
Ergebnisinterpretation
Das Ergebnis zeigt Verzugstage, Zinssatz, Verzugszinsen und eine einfache Gesamtsumme inklusive optionaler Kosten.
Rechenlogik und Formel
Vereinfachte Formel: Verzugszinsen = Rechnungsbetrag × Verzugszinssatz × Verzugstage ÷ 365. Verbraucher: Basiszinssatz plus 5 Prozentpunkte. Unternehmer: Basiszinssatz plus 9 Prozentpunkte.
Beispielrechnungen
1.000 Euro Verbraucher, 30 Tage
Bei 6,27 Prozent Verzugszinssatz entstehen rund 5,15 Euro Zinsen.
2.500 Euro Unternehmer, 45 Tage
Bei 10,27 Prozent Verzugszinssatz entstehen rund 31,66 Euro Zinsen.
Kurzer Verzug
Bei wenigen Tagen sind die Zinsen oft gering, die Dokumentation bleibt trotzdem wichtig.
Wann ist der Rechner sinnvoll?
Sinnvoll für grobe Forderungsberechnung, Mahnungen und interne Einschätzung offener Rechnungen.
Grenzen der Berechnung
Der Rechner prüft nicht automatisch, ob Verzug rechtlich tatsächlich eingetreten ist. Mahnung, Frist, Zugang, Verbraucherhinweis und vertragliche Vereinbarungen können entscheidend sein.
Häufige Fehler
- Mit Rechnungsdatum statt Fälligkeit rechnen.
- Falschen Schuldnertyp wählen.
- Basiszinssatz nicht aktualisieren.
FAQ
Wann beginnt Verzug?
Das hängt von Fälligkeit, Mahnung, gesetzlichen Regeln und Einzelfall ab.
Gilt die 40 Euro Pauschale immer?
Sie betrifft typischerweise Entgeltforderungen gegenüber Unternehmern, muss aber im Einzelfall geprüft werden.
Warum ist der Basiszinssatz editierbar?
Er ändert sich regelmäßig und sollte vor Nutzung geprüft werden.