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Selbstständigkeit

Werkzeuge für Selbstständige und kleine Unternehmen, vor allem zu Umsatzsteuer und Zahlungsfragen.

Wichtigste Rechner

Steuern

Umsatzsteuerwahl Rechner

Vergleicht Kleinunternehmerregelung und Regelbesteuerung anhand Umsatz, Ausgaben und Vorsteuer.

Rechnungen & Zahlungen

Rechnung im Verzug Rechner

Berechnet Verzugszinsen überschlägig anhand Rechnungsbetrag, Basiszinssatz, Schuldnertyp und Verzugstagen.

Passende Ratgeber

Sondertilgung oder Geldanlage: Was ist sinnvoller?

Eine Sondertilgung lohnt sich vor allem, wenn der gesparte Darlehenszins sicher höher ist als die realistische Nachsteuer-Rendite einer Anlage. Der Vergleich ist trotzdem nur eine Orientierung, weil Liquidität, Risiko und Vertragsbedingungen eine große Rolle spielen.

Mehrwertsteuer richtig berechnen

Bei Nettobeträgen wird die Umsatzsteuer aufgeschlagen. Bei Bruttobeträgen muss die enthaltene Steuer herausgerechnet werden. Der Standardsteuersatz beträgt 19 Prozent, der ermäßigte Steuersatz 7 Prozent.

Kleinunternehmerregelung oder Regelbesteuerung?

Die Kleinunternehmerregelung kann die Abrechnung vereinfachen, verhindert aber regelmäßig den Vorsteuerabzug. Bei hohen Investitionen oder vielen Geschäftskunden kann Regelbesteuerung sinnvoller sein.

Säumniszuschläge bei Steuern vermeiden

Säumniszuschläge können schnell teuer werden, weil für jeden angefangenen Monat der Säumnis ein Zuschlag entsteht. Entscheidend sind Fälligkeit, Zahlungseingang und der rückständige Steuerbetrag.

Häufige Fragen

Ersetzen die Rechner eine Beratung?

Nein. Sie liefern eine nachvollziehbare Orientierung, aber keine individuelle Steuer-, Rechts- oder Finanzberatung.

Warum gibt es Grenzen der Berechnung?

Weil Verträge, Bescheide, Fristen und gesetzliche Sonderfälle stark abweichen können.

Selbstständigkeit: Einnahmen sind nicht automatisch verfügbares Einkommen

Für Selbstständige ist die größte Schwäche vieler Standardrechner, dass sie nur einen Einzelwert ausgeben. Im Alltag hängen Umsatzsteuer, Kosten, Einkommensteuer, Rücklagen, private Entnahmen und Zahlungsfristen zusammen. Ein hoher Umsatz kann trotzdem zu wenig Liquidität bedeuten, wenn Steueranteile nicht getrennt wurden.

Diese Kategorie ist deshalb auf praktische Steuer- und Geldplanung ausgelegt. Sie beantwortet Fragen wie: Was bleibt von einem Auftrag übrig? Wie viel sollte monatlich zurückgelegt werden? Was passiert, wenn eine Steuerzahlung nicht vollständig aus vorhandenen Mitteln bezahlt werden kann?

Besonders wichtige Routinen

  • Nach jedem Zahlungseingang Steueranteile trennen.
  • Umsatzsteuer nicht als verfügbares Geld behandeln.
  • Private Entnahmen erst nach Kosten und Rücklagen planen.
  • Nachzahlungen frühzeitig in Monatsbeträge übersetzen.